Eine ökumenische Institution – Bericht zur MV des Vereins Religionsgarten Aarburg

«Das Wachsen des Religionsgartens mit Vereinsmitgliedern, Helfern, Sponsoren und Freunden ist wie mit den Pflanzen: Es braucht Zeit und Geduld mit Gottesvertrauen und es passiert nicht immer, wie es der Mensch wünscht.»

Mit diesen Worten könnte die Berichterstattung über die 4. Mitgliederversammlung des Vereins Religionsgarten Aarburg schon abgeschlossen werden. Jedoch würde dies die Erfolge des Vereins grosszügig ausblenden. Erfolge wie die Vernetzung in der Region, denn als Gäste waren immerhin Henry Löw als Vertreter der Stadt Aarburg und Christina Kunz vom Mozartweg anwesend. Dies veranschaulicht, dass sich der Religionsgarten offen zeigt für eine gesellschaftlich-kulturelle Verankerung in der Region und darüber hinaus. Als bildhaftes Beispiel dient die Teilnahme am interreligiösen Forum Aarburg mit dem Besuch der reformierten und katholischen Kirche, der weissen und grünen Moschee und evangelisch-methodistischen Kirche.

Hinzu kommen die internen Aktivitäten, die geprägt sind vom Pflanzen-Team, das intensiv damit beschäftigt ist, den Religionsgarten immer in einem gepflegten Erscheinungsbild zu präsentieren. Grundsätzlich gehört dazu ein Basiswissen über die Möglichkeiten, Pflanzen, die in Torah, Bibel und Koran erwähnt werden und deshalb ursprünglich aus verschiedenen Weltregionen stammen, in unseren Breiten und den klimatischen Veränderungen anzupflanzen und dementsprechend zu pflegen. Mit Herzblut und Liebe zum Detail konnten dadurch, wie im 2025, über 100 Besuchende bei Führungen den Garten bewundern. Hinzu kamen spontane Gäste, die einfach den Garten im Park im Alten Friedhof geniessen wollten.

Der Verein ist mit 28 Mitgliedern eine überschaubare Gruppe, die sich der Idee einer offenen Sichtweise und Beziehung zum Thema Religion widmen. Weitere Info: https://religionsgarten.ch/