Wir freuen uns, Ihnen mit Thomas Wüthrich ein neues Mitglied der Geschäftsleitung vorstellen zu dürfen. Der gebürtige Berner ist seit über drei Jahren als Direktor von Zürich Tourismus tätig und bringt langjährige Erfahrung bei der weltweit agierenden Marketingagentur MCI mit.
Im Hinblick auf seine zukünftige Rolle im Verein Kirchen + Tourismus haben wir ihm einige Fragen gestellt:
Gibt es einen sakralen Raum in einem touristischen Kontext, der dich besonders berührt oder fasziniert? Wenn ja, um welchen handelt es sich und warum?
Die evangelisch reformierte Kirche in Grindelwald. Dort wurde ich getauft und konfirmiert. Zudem ist sie wunderschön gelegen, und zweimal im Jahr scheint die Sonne durch das Martinsloch direkt auf die Kirche.
Welche Bedeutung haben sakrale Räume in der Region Zürich für den Tourismus?
Die St. Peterskirche in Zürich beeindruckt mit dem grössten Zifferblatt Europas Gross und Klein. Das Fraumünster ist vor allem für seine farbigen Chagall-Fenster bekannt, die Besucher:innen aus dem In- und Ausland anziehen.
Wo siehst du Chancen in der Zusammenarbeit von Kirche und Tourismus?
Pilgerreisen und Besuche religiöser Orte sind nach wie vor ein wichtiges Reisemotiv. Von rund 1,5 Mia. internationalen Reisen pro Jahr haben etwa 350’000 Mio. davon einen religiösen Hintergrund.
Was ist ein Grundsatz, den kirchliche und religiöse Vertreter:innen von Touristiker:innen lernen können?
Mit der Zeit zu gehen und Angebote konsequent an den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppen auszurichten.
Welche Ziele, Wünsche und Hoffnungen hast du für den Verein KTCH in den nächsten Jahren?
Dass der Verein Kirchen und Tourismus Schweiz seine Rolle als Brückenbauer zwischen Kirche, Gesellschaft und Tourismus weiter stärken kann.
